Projekttag „Serve the City“

Auch in diesem Jahr organisierte das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) die Projektwoche „Serve the City“. Hierzu boten zahlreiche Organisationen, Vereine, Institutionen und Initiativen ihre Aktionen für die engagierten Studierenden an. Die Selbsthilfegruppe Blickpunkt beteiligte sich bereits zum vierten Mal mit einem Angebot bei der Projektwoche. Es trafen sich fünf Betroffene und fünf Studierende an der Endhaltestelle in Durlach. Nach einer kurzen Begrüßung gingen sie zur nahe gelegenen Bergbahn. Mit dieser fuhren sie zum Turmberg hinauf. Das Wetter war einfach nur ein Traum, sodass die Gruppe einen fantastischen Ausblick auf der Turmbergterrasse genießen konnte. Von dort aus waren es einige Gehminuten zur Sportschule Schöneck, denn die Gruppe war für eine Führung vor Ort angemeldet. Der Leiter der Sportschule Schöneck, Aushängeschild des Badischen Fußballverbandes (bfv) und Bildungsstätte des Badischen Sportbundes (BSB) begrüßte die Anwesenden sehr freundlich. Zu Beginn der Führung berichtete er über die Historie der Sportschule Schöneck, die 1953 mit dem Ziel gegründet wurde, den Sportlern “ihre Schule für Sport, Bildung und sportliche Begegnung” zu schaffen. Auf einem Areal von 7,5 ha bietet Schöneck mit seinen Einrichtungen ideale Voraussetzungen für Schulung, Training und Sport für Sportler aus allen Bereichen. Die Sportschule ist Leistungszentrum und Stützpunkt für verschiedene Sportarten, Aus- und Fortbildungsstätte für Übungsleiter und Trainer, Trainingsort für Auswahlkader und Vereine bei der Wettkampfvorbereitung und für Mannschaften aus aller Welt. Auch Organisationen außerhalb des Sports und Unternehmen schätzen Schöneck als Veranstaltungsort für Seminare und Schulungen, vom Azubi-Camp bis zur Führungskräftetagung. Nach diesem informativen Vortrag konnte die Gruppe die Sportanlagen besichtigen. In der Sportschule Schöneck steht eine große Auswahl an Sportstätten zur Verfügung: ein Kunstrasenplatz, zwei Rasenplätze und drei Sporthallen, darunter eine 60 x 40 m große Kunstrasenhalle, das Hallenbad sowie eine Sauna. Hinzu kommen Beachanlage für Volleyball und Beachsoccer, ein Judo-/Ringerraum mit Mattenfußboden, Kegelbahnen, eine Boccia-/Boulebahn und ein neuer Fitnessraum. Sehr beeindruckend waren die unterschiedlichen Untergründe, welche insbesondere die Sehbeeinträchtigten intensiv wahrgenommen haben. Von den Sporthallen war die Mehrheit von der Halle 3 mit Kunstrasen und Cabrio-Dach angetan. Die 90 minütige Führung auf dem weiten Gelände von Schöneck verging wie im Flug, sodass sich die Gruppe beim Leiter der Sportschule dankend verabschiedete. Auf dem Rückweg zur Bergstation pausierte die Gruppe noch eine Weile bei der Aussichtsterrasse bevor es dann wieder zurück mit der Bergbahn zur Talstation ging.
Der Kreis schloss sich bei der Endhaltestelle in Durlach. Dort trennte sich die Gruppe mit neu gewonnenen Eindrücken, Erlebnissen und Gesprächen.

Ausflug zum Hambacher Schloss

Die „Blickpunktler“ trafen sich beim besten Ausflugswetter in der Karlsruher Bahnhofshalle. Von dort aus fuhren sie mit der Regionalbahn nach Neustadt. Danach fuhren sie mit dem Linienbus direkt zum Hambacher Schloss. Von dort aus gingen sie ca. 400 Meter bergauf um das historische Schloss zu erreichen. Im Restaurant gab es kulinarische Speisen, welche allen gut mundeten. Nach dem feinen Mittagessen meldete sich die Gruppe zur Führung des Hambacher Schlosses an. Das Hambacher Schloss (früher Kästenburg, im Volksmund auch Maxburg genannt) beim Ortsteil Hambach der rheinland-pfälzischen Stadt Neustadt an der Weinstraße wurde im Mittelalter als Burg erbaut und in der Neuzeit schlossartig ausgestaltet. Es gilt wegen des 1832 dort ausgerichteten „Hambacher Festes“ als wichtigstes Symbol der deutschen Demokratiebewegung, neben der Frankfurter Paulskirche. „Seit im Mai 1832 zum ersten Mal die schwarz-rot-goldene Fahne auf dem Kastanienberg bei Neustadt wehte, gilt das Hambacher Schloss als Wiege der deutschen Demokratie.
Bei der ganzjährigen Ausstellung „Hinauf, hinauf zum Hambacher Schloss“ wurde der Ausflugsgruppe die Geschichte, durch die hervorragende Führung, detailliert und anschaulich näher gebracht. Sehr beeindruckt begab sich die Gruppe wieder auf den Weg nach Neustadt um in ein sehr beliebtes Cafe einzukehren. Es gab eine Vielfalt an leckeren Kuchen und Eisspezialitäten. Somit konnte jeder nach seinen Wünschen mehr als zufrieden gestellt werden.
Nach so vielen historischen aber auch leiblichen Erlebnissen und Genüssen kamen die „Blickpunktler“ zwar müde aber reich an Erfahrungen wieder in Karlsruhe an.

Seminar am Flughafen Baden – Airport

Seit dem Jahr 2009 kooperiert die Selbsthilfegruppe Blickpunkt mit dem Deutschen Roten Kreuz Kreisverband Karlsruhe e.V. in Bezug auf Schulungen für Mitarbeiter/ innen vom DRK und Ehrenamtlichen im Umgang mit hochgradig sehbehinderten und blinden Menschen, um diesen Personenkreis fachkundig zu begleiten und zu führen. Erstmals erhielt das Team eine Schulungsanfrage für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Baden-Airport. Dieser Anfrage wurde zugestimmt, so dass insgesamt fünf Schulungen durchgeführt werden sollten. Die Besonderheit dabei war, dass allgemein über mobilitätseingeschränkte Fluggäste referiert werden sollte. Somit gab es eine neue Konzipierung des geplanten Seminars. Zu Beginn der Schulung wurde eine Vorstellungsrunde anberaumt um sich näher kennen zu lernen. Anschließend referierte eine Mitarbeiterin vom DRK im theoretischen Teil über die Formen von Behinderungen, den Umgang mit behinderten Menschen, Hilfsmittel für körperbehinderte Menschen und der Umgang mit diesen Hilfsmitteln, Sicherheitsratschläge sowie Hilfsmittel für besonders schwerhörige Menschen. Die Leiterin der Selbsthilfegruppe Blickpunkt übernahm im theoretischen Teil die verschiedenen Formen von Sehbehinderungen und Blindheit sowie die Verkehrsschutzzeichen. Ein Film zeigte zuerst den falschen und danach den richtigen Umgang in Bezug auf die Begleittechniken mit hochgradig sehbehinderten und blinden Menschen. Anschließend folgten rollierende Übungen im Unterrichtsgebäude wie beispielsweise der Umgang mit Rollstühlen und Rollatoren, das Führen von Blinden um Hindernisse, Treppen, Engstellen und das Anzeigen von Sitzmöglichkeiten. Die Seminarteilnehmer konnten anhand von Brillen mit Seheinschränkung und mit Dunkelbrillen eigene Eindrücke und Erfahrungen sammeln. Nach der Mittagspause waren die Seminarteilnehmer gestärkt um die Abläufe vor Ort durch zu spielen. Daher begannen die Übungen am Infoschalter um die mobilitätseingeschränkte Person in Empfang zu nehmen, sowie die Erläuterungen zum Gebrauch der Induktionsschleife für besonders schwerhörige Menschen. Des Weiteren folgten Übungen beim Check in und der Sicherheitskontrolle. Auch die Situation am Gate und die Behindertentoiletten wurden durchgespielt. Eine weitere wichtige Übung war das Ankommen von Passagieren aus den Schengen-Staaten, aus den Nicht Schengen Ländern inklusive Gepäckband und Zollabfertigung. Die letzte Übung betraf die Übergabe des mobilitätseingeschränkten Fluggastes zum Taxi oder den Angehörigen. Eine sogenannte „Feedback-Runde“ gab allen Beteiligten die Möglichkeit Kritik, Anregungen bzw. Änderungen oder Vorschläge zur Verbesserung mitzuteilen. Das Konzept kam gut an so dass es bei dem nächsten Seminar beim Baden-Airport fortgesetzt werden kann.

Blickpunkt in Kooperation mit KIT

Bereits das Dritte Mal in Folge beteiligte sich die Selbsthilfegruppe Blickpunkt mit einem Angebot an der Projektwoche „Serve the City“, welches vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) veranstaltet wurde. In der ersten Juniwoche fanden 40 Projekte statt, die Studierende begleiten können. Das Angebot von Blickpunkt war eine Führung beim „Landwirtschaftlichen Technologiezentrum“ (LTZ) Augustenberg. Es trafen sich fünf Mitglieder der Selbsthilfegruppe sowie fünf Studierende an der Endhaltestelle in Durlach. Von dort aus ging die Gruppe zu Fuß zum LTZ Augustenberg. Die Gruppe wurde vom Betriebsleiter empfangen und herzlich begrüßt. Da es sommerliche Temperaturen gab waren die vorbereiteten Säfte wie beispielsweise Apfel- und Birnensaft aus eigener Erzeugung eine willkommene Erfrischung. Auch das SWR Fernsehen war anwesend um über die Führung zu filmen und zu berichten. Nach der kühlen Erfrischung gab es eine kurze Einführung über das LTZ vom Betriebsleiter. Anschließend folgte die Führung. Zunächst wurden einige Tunnel besichtigt, welche unterschiedliche Beerenarten wie z. B. Brombeeren ohne Dornen, Heidelbeeren und Erdbeeren mittels durch das Tasten entdeckt werden konnten. Die Tunnel waren durch Netze an den Seiten und auch oberhalb geschützt. Sie sind als Versuchsobjekte angelegt, um heraus zu finden, wie Schädlinge ohne Chemiekeule von den Früchten abgehalten werden können. Da die Besichtigung in den Tunneln eine schweißtreibende Angelegenheit war wurde eine Pause im Schatten eingelegt. Danach ging es zu den Bäumen. Dabei hatte die Gruppe vielfältige Möglichkeiten unterschiedliche Obstsorten anhand der Blüten und Blätter zu riechen und zu tasten und dadurch die entsprechende Frucht zu erraten. Es gab die Acerolafrucht, Feigen, Kiwi, Aprikosen und Apfelsorten. Besonders interessant war der Tulpenbaum, deren Blütenblätter der Tulpe sehr ähnlich sind. Nach der Führung bedankte sich die Gruppe beim Betriebsleiter für die informative und eindrucksvolle Begleitung durch das weitläufige Gelände. Die Gruppe steuerte zu Fuß den Rückweg an. Am Abend konnten sie in der Landesschau Aktuell (SWR Fernsehen – Das Dritte) einen kurzen Bericht über den Ausflug beim LTZ und weiteren Projekten von „Serve the City“ ansehen.

DRK Familientag im zoologischen Stadtgarten

Bereits zum fünften Mal in Folge veranstaltete das Deutsche Rote Kreuz (DRK) den Familientag im zoologischen Stadtgarten. Besucher, die ihre Mitgliedschaft beim DRK, der AOK oder der City Initiative nachweisen konnten, hatten einen kostenfreien Eintritt zum Stadtgarten. Mehr als 50 Aktions- und Informationsstände präsentierten sich bei schönstem Kaiserwetter in der großen Anlage. Auch ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm sorgte für gute Laune. Die Selbsthilfegruppe Blickpunkt war ebenfalls wieder mit dem Sehbehinderten-Pfad vertreten. Den ganzen Tag über kamen die Besucher, ob Groß und Klein, an den Infostand von Blickpunkt. Sie waren sehr an den Sinnesparcours interessiert. Am stärksten begeisterte die Besucher die Blindenschrift, welche durch verschiedene Materialien erkundet werden konnten. Die Besuche hatten durch die Aktionen bei Blickpunkt sichtlich viel Spaß. Ein aufregender, erfolgreicher aber auch anstrengender Familientag neigte sich seinem Ende entgegen.

Herbstausflug nach Rastatt

Bei spätsommerlichen Temperaturen trafen sich 15 Mitglieder der Selbsthilfegruppe Blickpunkt am Karlsruher Hauptbahnhof um nach Rastatt zu fahren. Dort angekommen wanderte die Ausflugsgruppe durch die Stadt um die Gastronomie zu erreichen. Im großzügig angelegten Biergarten hatte die Gruppe die Gelegenheit im Freien zu sitzen und das schmackhafte Mittagessen zu genießen. Dabei entstanden rege Gespräche über vielfältige Themen. Nach der Stärkung für Körper und Geist brach die Ausflugsgruppe auf um an der Murg entlang weiter die Stadt kennen zu lernen.
Die Kaffeepause wurde in einem schönen Cafe auf der sonnigen Terrasse umgesetzt. Auf Grund der sehr warmen Temperaturen genossen die meisten einen sehr leckeren Eisbecher. Somit wurde auch die Seele verwöhnt. Als Abschluss des Tages ging die Gruppe durch den Schlossgarten um den Bahnhof wieder zu erreichen. Ein toller Tag mit gegenseitigen Austausch und kulinarischen Genüssen neigte sich dem Ende entgegen, aber die Erinnerung an diesen Ausflug bleibt noch länger im Gedächtnis.

Projekttag “Serve the City” in Kooperation mit Blickpunkt

Zum dritten Mal infolge führte die Universität Karlsruhe im Rahmen von “Serve the City” eine Projektwoche durch. Dabei standen den Studierenden vielfältige Angebote von Verbänden, Organisationen und Institutionen für ein bürgerschaftliches Engagement zur Verfügung. Auch die Selbsthilfegruppe Blickpunkt nahm zum zweiten Mal für einen Projekttag teil. Es trafen sich sechs Sehbehinderte bzw. Blinde der Selbsthilfegruppe Blickpunkt und sechs Studierende am Haupteingang des zoologischen Stadtgartens. Nach einer kurzen gegenseitigen Bekanntmachung startete die Kleingruppe mit dem Besuch der einzelnen Tiergehege. Dabei waren die Seelöwen, die Eisbären, die Pinguine, die Giraffen, die Schimpansen, die Geparden sowie der Streichelzoo zu entdecken und zu bestaunen. Durch die lebendigen Beschreibungen der sehenden Begleitpersonen wurde der Tierbereich zum absoluten Erlebnis. Anschließend fuhren sie mit der Gondoletta auf dem See. Die Boote wurden von zahlreichen Enten begleitet und ein Wasserspiel mit musikalischer Umrahmung verbreitete ein Gefühl der Entspannung. Als Abschluss der Tour durch den Stadtgarten kehrte die Gruppe in ein Cafe ein um sich dort noch für eine Weile auszutauschen. Für alle war es ein gewinnbringender Nachmittag der sicher noch nachhaltig im Gedächtnis haften wird.

Ausflug zum Fischerhaus Knielingen

Obwohl an diesem Vormittag der Himmel sehr wolkenreich bestückt war trafen sich 20 Mitglieder der Selbsthilfegruppe Blickpunkt an der Haltestelle “Rheinbergstrasse” in Knielingen. Die Wandergruppe ließ sich durch die trüben Wetteraussichten ihre gute Laune nicht verdriessen. Die Ausflügler gingen ein Stück durch den Stadtteil und gelangten dann zu einem gut begehbaren Weg. Zahlreiche Düfte umringten die Gruppe da viele Bäume und Pflanzen in voller Blüte standen. Der Weg führte die Wandergruppe an einem See vorbei und dieser wurde nach einiger Zeit durch die Alb abgelöst. Nur wenige Regentropfen begleiteten die Gruppe bis sie das Fischerhaus erreichten. Dort erwartete sie eine gedeckte Tafel und das vorbestellte Essen wurde zügig serviert. Als Abschluss spendierte die Chefin des Hauses ein Verdauungsschnäpschen oder Likörchen. Dazu konnte niemand nein sagen. Die ohnehin ausgelassene Stimmung wurde durch den Umtrunk noch gesteigert. Daher konnte auch der einsetzende Regen auf dem Rückweg diese Stimmung nicht dämpfen. In der Nähe des Karlsruher Zentrums kehrten die “Ausflügler” noch in ein Cafe ein um bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen den schönen Tag ausklingen zu lassen.

Ausflug nach Bad Dürkheim

Bei recht bewölkten Himmel und kühlen Temperaturen trafen sich 20 Mitglieder der Selbsthilfegruppe Blickpunkt in der Bahnhofshalle um den Ausflug mit dem Zug nach Bad Dürkheim zu starten. In Bad Dürkheim erreichte die Ausflugsgruppe schon nach wenigen Gehminuten das schöne Kurhaus, Kurhotel und Spielcasino im weitläufigen Kurpark angesiedelt. Seit Frühjahr 2013 fließt die Isenach als blaues Band 1,5 km durch den wunderschönen Kurpark. Die Isenach kann mit 11 Brücken überquert werden. Auf den Weg zum Restaurant bestaunten die “Blickpunktler” das Wasserrad und den neu erbauten Gradierbau, dessen Dach 333 m lang ist. Die salzhaltige Luft der Salinen haben eine wohltuende Wirkung der Atemwege. Im weltweit größten Weinfass, mit einem Fassungsvermögen von 1,7 Mio. Liter, kehrte die Gruppe zum Mittagessen ein. Ein harmonische Atmosphäre im Inneren des Weinlokals sowie freundliche Bedienung machten Lust auf leckere Speisen und guten Wein. Nach der hervorragenden Stärkung wurden Kleingruppen gebildet um den Kurpark noch intensiver entdecken zu können. Dazu konnte ein Flohmarkt, der Gradierbau, Biergärten und Cafe‘s besucht werden. Darüber hinaus spielte eine Band beim Kurhaus zudem auch das Tanzbein geschwungen werden konnte. Nach diesen vielfältigen Angeboten verstrich der Nachmittag, wie so oft, sehr schnell. Am späten Nachmittag fuhren die “Blickpunktler” nach Karlsruhe zurück und im Gepäck hatte jeder von ihnen reichhaltige und wertvolle Erlebnisse mitgenommen.

Projekttag “Aktion Tandem”

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) führte bereits das zweite Jahr in Folge eine Projektwoche durch. Die Projektwoche “Servethe City” fand in der ersten Maiwoche statt zudem sich 100 Studierende für mehr als 24 Projektangebote angemeldet haben. Die Idee dazu ist, dass die Studierenden während ihres Studiums in Karlsruhe nur wenig Freizeit haben und somit auch kaum die Möglichkeit haben sich ehrenamtlich zu engagieren. Durch die Projektwoche können interessierte Studenten sich zum Einen ehrenamtlich engagieren und somit über den Campus hinaus andere Menschen, Organisationen und Initiativen kennen lernen. Zum Anderen lernen sie aber auch die Umgebung von Karlsruhe kennen, die sie vorher noch nicht gesehen haben. Ein guter Weg dies durch “Servethe City” zu verknüpfen. Erstmalig war auch die Selbsthilfegruppe Blickpunkt mit der “Aktion Tandem” vertreten. Drei Studenten stellten sich als Piloten für Sehbehinderte und Blinde zur Verfügung, um mit Ihnen und drei Tandems eine Radtour zu starten. Der sportliche Ausflug führte die “Radler” nach Linkenheim. Beim Rückweg wurde Rast bei der Badener Landhalle gemacht. Bei kühlen Milchshakes und leckeren Eis konnten sich die Akteure erfrischen. Die verbleibende Strecke wurde durch die Stärkung leicht bewerkstelligt. Auch das Wetter war der Sportgruppe wohl gesonnen, so dass alle auch trocken nach Hause kamen. Ein Dank geht an die sehr netten, aufgeschlossenen und lockeren Piloten, die den gehandicapten Teilnehmern einen erlebnisreichen, eindrucksvollen und schönen Nachmittag beschert hatten.