Tagesausflug Freudenstadt

Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich 15 Mitglieder der Selbsthilfegruppe am Albtalbahnhof um gemeinsam einen schönen Tag in Freudenstadt zu verbringen. Zwar musste die Fahrt unterbrochen werden und wir mussten in einen Schienenersatzbus umsteigen, aber das trübte unsere gute Laune keineswegs. Dank unserer sehenden Helfer verlief der Umstieg ohne Probleme. In Freudenstadt angekommen gingen wir zum Gasthof ‑Jägerstüble‑, bei dem nebenan auch eine hauseigene Metzgerei war, um ein köstliches Mittagessen einzunehmen. Gestärkt und frohen Mutes ging es weiter zum Kurbähnle in der Nähe der Stadtkirche. Der Fahrer des Kurbähnles empfing uns freundlich und ein Wagen war eigens für uns reserviert worden. Bald fuhren wir los und der Fahrer erklärte uns anschaulich was es für Sehenswürdigkeiten in Freudenstadt gab. Am Kiemberg unterbrachen wir unsere Fahrt um die herrliche Natur auf 800 m Höhe zu genießen. Nun konnte jeder seine Zeit zur freien Verfügung nutzen. Einige machten einen Spaziergang, andere ruhten sich auf der Liegewiese aus und machten ein kleines Mittagsschläfchen und wiederum andere bestiegen den ‑Friedrichsturm- mit vielen Stufen. Nach den Aktivitäten trafen sich alle beim nahegelegenen Café auf der Sonnenterrasse. Bei selbstgebackenem Kuchen oder einem erfrischenden Eis konnten wir die angenehme Luft und Natur in uns aufnehmen. Leider verging die Zeit viel zu schnell und wir mussten aufbrechen um das letzte Kurbähnle zu bekommen.

Gegen 20.00 Uhr kamen wir in Karlsruhe an. Die höheren Temperaturen der Stadt bemerkten wir sofort und waren froh, den Tag bei angenehmeren Graden verbracht zu haben.

Besuch der Sonderausstellung — Die ältesten Monumente der Menschheit in Anatolien

Sonderausstellung Anatolien

13 Mitglieder der Selbsthilfegruppe besuchten die blinden- und sehbehindertengerechte Sonderausstellung im Badischen Landesmuseum. Wir begaben uns in die Zeit vor 12 000 Jahren in Anatolien.

Im Zentrum standen die sensationellen Entdeckungen der letzten Jahrzehnte in der Türkei, die die Menschheitsgeschichte neu schrieben. Spektakuläre Grabungen weisen in Anatolien die ältesten monumentalen Kultanlagen und die frühesten menschlichen Großsiedlungen, den Beginn von Landwirtschaft und Nutztierhaltung nach. Gezeigt wurden beeindruckende Skulpturen, Reliefs mit schriftartigen Symbolen, Schmuck, Werkzeuge und aufwändige verzierte Steingefäße. Eindrucksvolle Inszenierungen und Modelle der Siedlungen, begehbare Wohnräume und nachgebildete Kultanlagen in Originalgröße sowie virtuelle Rekonstruktionen machen die Lebensweise der Menschen vor 12 000 Jahren erfahrbar.

Besuch im Sehzentrum BISS der Nikolauspflege in Stuttgart

13 Teilnehmer der Selbsthilfegruppe trafen sich um 7.45 Uhr am Servicepoint in der Bahnhofshalle. Um 08.05 Uhr fuhr unser Zug nach Stuttgart ab. Dort angekommen hatten wir noch ausreichend Zeit den Stuttgarter Bahnhof zu erkunden. Danach fuhren wir mit der S‑Bahn zur Stadtmitte. Nach wenigen Gehminuten erreichten wir das Sehzentrum. Der Eingang war mit taktilen Nobben bestückt und gut mit den Schuhen und den Blindenstöcken tastbar. Wir wurden von Frau Bolda herzlich begrüßt und anschließend von Frau Holsinger über das Sehzentrum gut informiert. Frau Holsinger stellte uns verschiedene Hilfsmittel vor und wir konnten in aller Ruhe die Hilfsmittel ausprobieren. Von sprechenden und taktilen Armband- und Tischuhren, über verschiedene Ausführungen von Tast- und Blindenlangstöcken, bis hin zu alltäglichen Hilfsmitteln wie sprechende Personenwaage, taktile Spiele, Unterschriftenschablone u.v.m. Auch konnten unterschiedliche Bildschirmlesegeräte und Vorlesegeräte getestet werden. Die Zeit verging wie im Flug und wir bedankten uns bei Frau Holsinger für ihre Geduld und entsprechend gute Beratung.

Gegen 12.15 Uhr trafen wir im Hotel Wartburg ein. Dort wurden wir schon erwartet. Bei zwei Tellergerichten zur Auswahl und Salat vom Buffet wurden wir sehr verwöhnt und zuvorkommend bedient. Nach dem Mittagessen traten wir den Rückweg zum Stuttgarter Hauptbahnhof an. Die verbleibende Wartezeit für die Rückfahrt nach Karlsruhe konnte noch jeder für sich in Anspruch nehmen. Es war nicht nur ein schöner warmer Tag, sondern auch eindrucksvoll und erlebnisreich.

Vortrag bei der Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Haushaltsführungskräfte (AEH) Baden-Württemberg

Die Leiterin der Selbsthilfegruppe wurde als Referentin zum Thema “Die Hand . Das Werkzeug des Denkens” eingeladen. Hierbei zeigte die Referentin auf, wie wichtig die Hände für die Bewältigung des Alltages eines blinden und hochgradig sehbehinderten Menschen sind.

Es wurden das Orientierungs- und Mobilitätstraining, der Einsatz der Sinne, die Blindenschrift, diverse Hilfsmittel für den Haushalt u.v.m. den interessierten Zuhörerinnen vorgestellt uns ausführlich erklärt. Nach dem Vortrag waren die Damen von der AEH Baden-Württemberg doch sehr erstaunt und auch erfreut, dass Sie so hautnah in die Welt der Sehbehinderten und Blinden eintauchen konnten.

Selbsthilfetag im Landratsamt Karlsruhe

Erstmalig in Karlsruhe fand ein Selbsthilfetag im Landratsamt statt, der vom Selbsthilfeböro und dem Vorbereitungsteam der Interessengemeinschaft geplant und organisiert wurde. Die Schirmherren dieser Veranstaltung waren Herr Landrat Claus Kretz und Herr Sozialbürgermeister Harald Denecken.

Über 40 Selbsthilfegruppen hatten sich beteiligt und manche Gruppen hielten auch Vorträge über verschiedene Erkrankungen ab.

Unsere Selbsthilfegruppe wurde von vielen interessierten Besuchern angesteuert und wir konnten viele Beratungsgespräche mit Betroffenen und Sehenden führen. An dieser Stelle danken wir allen ehrenamtlichen Helfern für ihre tatkräftige Unterstützung unseres Informationsstandes.

Wir würden es sehr begrüßen, wenn der Selbsthilfetag wiederholt werden wird, da es doch auf großes Interesse gestoßen ist.

Einjährige Jubiläumsfeier

Zu diesem feierlichen Anlass trafen sich 24 Teilnehmer unserer Selbsthilfegruppe in der Gaststätte “Zum Dammerstock”. Die Kaffeetafel war sehr liebevoll mit Kürbissen, Nüssen, Äpfeln und Kastanien geschmückt. Die Leiterin der Gruppe sprach einleitende Worte über die Grundidee und der Entwicklung bis zum heutigen Tage dieser Selbsthilfegruppe. Anschlie end widmeten wir uns der Kaffeetafel. Lustige Sketsche, Gedichte, Blumenrätsel mit Preisverleihung, Gesangseinlagen, sowie die Würdigung der Gruppenleiterin für ihre Arbeit, rundeten den Nachmittag ab. Zum Abschluss dieses Jubiläums gab es ein gemeinsames Einheitsabendessen.

An dieser Stelle danken wir allen ehrenamtlichen Helfern für die tatkräftige Unterstützung.

Führung im Landesmuseum

Einladung zur öffentlichen und inklusiven Führung für blinde und sehbehinderte Besucher im Karlsruher Schloss des Badischen Landesmuseums

Sa, 20. Februar 2016, 15.15 Uhr,
In den Sammlungen Antike und Ur-und Frühgeschichte

OMG!
OBJEKTE MIT GESCHICHTE
Mit Anna Gnyp M.A.

“Oh my God!” Mit diesem Ausdruck werden unglaubliche Geschichten kommentiert — so wie die hinter den Objekten der Sonderausstellung “OMG! Objekte mit Geschichte”.
Die Sonderausstellung präsentiert außergewöhnliche Erwerbungsgeschichten, erzählt von Ankäufen, Spenden, Tauschgeschäften, Beschlagnahmungen und Zufallsfunden. Außerdem erhalten die Besucher Einblicke hinter die Kulissen der Museumsarbeit.
An ausgewählten Beispielen in der Antikensammlung und der Ur- und Frühgeschichte erfährt man unter anderem mehr über einen kuriosen Tausch, über versteckte Grabungsfunde eines Pfarrers, zweifelhaften nubischen Steinreliefs und ihrem Meisterfälscher.
Es lohnt, sich auf eine spannende und unterhaltsame Spurensuche einzulassen.

Kosten:
Führung 2 € zzgl. erm. Eintritt 3 €.
Eine Begleitperson ist frei.

Um Anmeldung wird gebeten unter 0721 / 926 — 6519 oder 6520

Vorschau:

Sonderausstellung “Cowboy und Indianer. Made in Germany“
Sa, 9. 4. 2016, 15.15 Uhr, für blinde und Sehbehinderte Besucher
Sa, 16. 4. 2016, 15.15 Uhr, Familienführung für blinde und sehbehinderte Kinder

Quelle: Badisches Landesmuseum Karlsruhe

Radeln ohne Grenzen

“Der frühe Vogel fängt den Wurm” — nach diesem Motto beteiligten sich etwa 50 “grenzenlose Radler” bei der geführten Radtour von Umwelt- und Arbeitsschutz der Stadt Karlsruhe und der Stadtmarketing Karlsruhe GmbH ab 7.30 Uhr, um pünktlich um 10 Uhr bei der offiziellen Eröffnung der 13. Veranstaltung zu “Radeln ohne Grenzen” in Scheibenhard(t) an der Lauter dabei zu sein.

Sechs Teilnehmer und drei Tandems der Selbsthilfegruppe waren bei dieser Veranstaltung dabei. Bei herrlichen Spätsommertag war es eine Wonne über die Grenzen hinweg zu radeln. Unterwegs konnte man sich durch feine kulinarische Spezialitäten verwöhnen lassen, um dann gestärkt die Radtour fortzusetzen. Es herrschte eine tolle Atmosphäre unter den Radfahrern, so dass wir im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder an dieser Veranstaltung teilnehmen werden.

Dialogmuseum im Dunkeln

Am frühen Samstagmorgen trafen sich 10 Mitglieder der Selbsthilfegruppe beim Infopoint des Karlsruher Bahnhofs. Planmäßig fuhren wir mit dem ICE nach Frankfurt am Main. Nach einer halben Stunde Fahrt mit der Straßenbahn erreichten wir das “Dialogmuseum im Dunkeln”. Die Aufregung war allen gut anzumerken. In zwei Gruppen aufgeteilt konnte jeder von uns seine Erfahrungen in absoluter Dunkelheit erleben. In der Dunkelheit erkundeten wir den Wald, lauschten den Geräuschen und Klängen, erlebten puren Stress im Straßenverkehr und entspannten uns in der Dunkelbar bei einem Getränk. Nach diesem Abenteuer war eine Stärkung durch ein gepflegtes Mittagessen angesagt. In der Nähe der Paulskirche am Römerberg aßen wir beim strahlenden Sonnenschein genussvoll die leckeren Speisen des italienischen Restaurants. Dabei wurden die Erlebnisse und Empfindungen rege diskutiert. Am späten Nachmittag fuhren wir müde aber auch zufrieden nach Karlsruhe zurück.

Besuch der Landesausstellung “Imperium Romanum”

Die Ausstellung lässt die wechselvolle Zeit zwischen dem 3. und 5. Jahrhundert lebendig werden, die von Völkerwanderungen, von kämpferischen Auseinandersetzungen zwischen Römern und Alemannen und vom aufblühenden Christentum geprägt war. Mehr als 500 archäologische Fundstücke gaben Einblicke in die Themenbereiche Militär, Handwerk, Handel, Religion und Alltag. Neben militärischer Ausrüstung, Gebrauchs- und Kultgegenständen sind Schmuck und kostbare Gläser zu ertasten gewesen. Ein Höhepunkt war der wertvolle Silberschatz von Kaiser Augustus, der erstmals außerhalb der Schweiz gezeigt wurde.